Für eine noch bessere psychosoziale Betreuung der oft schwer belasteten Patienten und Familien, finanziert die Olgäle-Stiftung seit vielen Jahren zusätzlich benötigte Personalstellen und Therapie-Angebote im Krankenhaus und nach Entlassung zu Hause.
Für eine noch bessere psychosoziale Betreuung der oft schwer belasteten Patienten und Familien, finanziert die Olgäle-Stiftung seit vielen Jahren zusätzlich benötigte Personalstellen und Therapie-Angebote im Krankenhaus und nach Entlassung zu Hause.

Musiktherapie für Frühgeborene und kranke Neugeborene – sanfte Klänge, die Geborgenheit schenken. Die Musiktherapie wirkt sich positiv auf das Befinden der kleinen Patienten aus und trägt zur schnelleren Genesung bei: Sie hat positiven Einfluss auf die Entwicklung der Sauerstoffsättigung, die Stabilisierung der Atmung und den Abbau von Unruhe und Stress. Auch die Beziehung und Bindung zwischen Eltern und Kind werden gestärkt. Sie wird von der Olgäle-Stiftung bereits seit 2009 finanziert.
Junge Patienten mit Depressionen, Angststörungen oder anderen psychischen Störungen aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Klinikum Stuttgart lernen durch die Interaktion mit den Pferden Vertrauen aufzubauen, Verantwortung zu übernehmen und ihre Kommunikationsfähigkeiten zu stärken. Außerdem fördert die Reittherapie Körperwahrnehmung und Selbstvertrauen und trägt zum Abbau von Ängsten bei und liefert somit einen wichtigen Beitrag zum Behandlungserfolg. Die Reittherapie auf speziell geschulten Pferden findet weit weg vom Klinikalltag in einer idyllischen und wohltuenden Umgebung statt. Finanziert wird sie bereits seit über 20 Jahren.


Auf der Schmerzstation des Olgäle (Pädiatrische Psychosomatik) und der psychiatrischen Kinderstation des Klinikums Stuttgart kann die Theatertherapie helfen, eine Verbindung zum eigenen Körper und den eigenen Gefühlen zu schaffen. Sie hilft lang verborgenen Gefühle wieder sichtbar zu machen, bietet positive und stärkende Erfahrungen und hilft bei Depressionen, Ängsten, Persönlichkeitsstörungen oder chronischen Schmerzen.
Um die kranken Kinder und ihre Familien vor Ort zu unterstützen, finanziert die Olgäle-Stiftung dauerhaft oder anteilig Stellen, die das Klinikum Stuttgart ohne Unterstützung nicht aufrechterhalten könnte. Dazu gehören Sozialpädagoginnen auf der Intensivstation, im Zentrum für angeborene Herzfehler, in der Orthopädie, Rheumatologie und Chirurgie. Sie sorgen für kreative Ablenkung und spielerische Momente im Klinikalltag.
Darüber hinaus finanziert sie Psychologen um Eltern mit großen Sorgen um ihre Allerkleinsten auf der Neugeborenenstation sowie in der Orthopädie zu unterstützen.


Jährlich werden dank HOPPS (Häusliche Onkologische Pädiatrische Pflege Stuttgart) 80 bis 100 krebskranke Kinder und Jugendliche zu Hause versorgt. Hierfür finanziert die Olgäle-Stiftung einen Arzt sowie eine Pflegefachkraft. Dank der Versorgung durch die onkologisch geschulten Mitarbeiter können Aufenthalte im Krankenhaus reduziert und Eltern zu Hause entlastet werden. So können Blutentnahmen, die Versorgung von zentralvenösen Kathetern, Verbandswechsel, Schmerztherapien sowie die Beratung und Anleitung der Eltern und Familienangehörigen zu Hause erfolgen. Bei krebskranken Kindern ohne Heilungsaussicht können die Patienten dank HOPPS in der Lebensendphase im häuslichen Umfeld bleiben – häufig der letzte Wunsch der Kinder.
Ebenfalls für die Onkologie finanziert die Olgäle-Stiftung die kapilläre Blutentnahme an den Wochenenden: so haben die Kinder weniger Fehlzeiten in der Schule und können ggfs. schneller ihre Chemotherapie starten.
Das Team der Sozialmedizinischen Nachsorge betreut chronisch kranke oder schwerstkranke Kinder bis zum 14. Lebensjahr (in besonders schwerwiegenden Fällen bis zum 18. Lebensjahr), die im Olgahospital in Betreuung sind, sowie deren Familien. Die Versorgung schließt sich in der Regel unmittelbar an eine Krankenhausbehandlung an. Ziele der Nachsorge sind die Verkürzung des stationären Aufenthaltes, die Sicherstellung der anschließenden ambulanten Behandlung sowie die Vermeidung erneuter stationärer Aufenthalte.
Chronische Erkrankungen bedeuten eine enorme Herausforderung für die betroffenen Kinder selbst, aber auch für die Familien und das weitere Umfeld. Für Kinder mit Rheuma oder Mukoviszidose finanziert die Olgäle-Stiftung deshalb jeweils eine Fachkraft als wichtige, verbindende Konstante zwischen Alltag, Ambulanzbesuch und stationärem Aufenthalt. Sie koordiniert die komplexen Therapien, schult und motiviert die Betroffenen und berät bei allen Fragestellungen, die im Zusammenhang mit der Erkrankung entstehen.


Olgäle-Stiftung für das kranke Kind e.V.
BW-Bank Stuttgart
IBAN DE22 6005 0101 0002 2665 50
BIC SOLADEST600
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