Ja. Die Olgäle-Stiftung ist gemeinnützig anerkannt. Den Freistellungsbescheid zur Bestätigung der Gemeinnützigkeit können Sie bei Bedarf gerne einsehen.
Ein krankes Kind verändert alles und stellt Familien vor enorme Herausforderungen. Die optimale medizinische Versorgung steht dann im Mittelpunkt. Viele dringend benötigte Leistungen sind durch die Unterfinanzierung der Kinderkliniken in Deutschland nicht möglich. Dies macht die qualifizierte medizinische Versorgung unserer Kinder zur gemeinsamen Aufgabe.
Ein krankes Kind verändert alles und stellt Familien vor enorme Herausforderungen. Die optimale medizinische Versorgung steht dann im Mittelpunkt. Viele dringend benötigte Leistungen sind durch die Unterfinanzierung der Kinderkliniken in Deutschland nicht möglich. Dies macht die qualifizierte medizinische Versorgung unserer Kinder zur gemeinsamen Aufgabe.
1. Eine kindgerechte Atmosphäre zu schaffen
Damit Kinder im Krankenhaus weniger Angst haben und Momente der Freude erleben – durch Räume, Farben und Ablenkung, die guttun.
2. Die psychosoziale Betreuung zu verbessern
Die Stiftung fördert Projekte, die Kindern und Eltern Halt geben und sie emotional begleiten, da die innere Resilienz maßgeblich zur Heilung beiträgt.
3. Moderne Medizintechnik zu ermöglichen
Mit Spenden werden medizinische Geräte finanziert, die Diagnostik und Behandlung verbessern – oft schonender, präziser und mit weniger Belastung für die kleinen Patienten.
4. Fortbildung und Forschung zu unterstützen
Die Stiftung ermöglicht Fortbildungen für Ärzte, Pflegekräfte sowie Schulungsangebote für Eltern – für eine bestmögliche medizinische und menschliche Betreuung.
Hier finden Sie die Satzung der Olgäle-Stiftung für das kranke Kind e.V.


Am 06. November 1997 fanden sich 34 Persönlichkeiten aus Stuttgart und der Umgebung auf Initiative von Frau Dr. med. Stefanie Schuster und unter der Schirmherrschaft Herzogs Carl von Württemberg (†2022) zusammen, um die Olgäle-Stiftung für das kranke Kind e.V. zu gründen. Ihr Ziel war es, im Olgahospital einen Ort der bestmöglichen medizinischen, pflegerischen und psychosozialen Hilfe in kindgerechter Atmosphäre zu schaffen für alle Kinder, unabhängig von ihrem Krankheitsbild.
Das Olgahospital war 1997 in einem teils desolaten Zustand und dringend renovierungsbedürftig. Die Wartebereiche für die Familien waren trist und teilweise im Keller im 2. Untergeschoss gelegen. Es gab noch 6-Bett-Zimmer und keine Bäder für die Mütter. Ein Rooming-in war praktisch unmöglich. Es fehlte an medizinischer Ausstattung und Personal, vor allem für die psychosoziale Betreuung der schwer oder chronisch kranken Kinder und ihrer Familien.

Dank der Spenden konnte vieles bereits in den ersten zehn Jahren verbessert werden: Wartebereiche wurden kindgerecht gestaltet, die ersten Clowndoktoren begannen bereits 1999, dringend benötigte Psychologen und Sozialpädagogen wurden angestellt und viele medizinische neue Geräte angeschafft. Und sehr erfolgreich starteten die ersten ehrenamtlichen Mitarbeiter mit der Einrichtung einer Bücherei und dem Besuchsdienst der Kinder, wenn die Eltern keine Zeit hatten.
Um langfristig die Kosten für die einzelnen Kliniken in Stuttgart zu reduzieren und um endlich ein Mutter-Kind-Zentrum für Problemgeburten zu schaffen, hat der damalige Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster dem Gemeinderat vorgeschlagen, eine neue Kinderklinik zusammen mit der Frauenklinik auf dem Areal des Katharinenhospitals zu bauen.

Dank des grossen Spendenergebnisses konnte ein Wettbewerb für eine kindgerechte Innengestaltung ausgelobt werden. Alles mit dem Ziel, dass die Familien sich in dieser kindgerechten Atmosphäre wohl fühlen, soweit das Krankheitsbild der Kinder dies zulässt. Die Arche der Hoffnung mit großer Rutsche in der Eingangshalle, die bunten Wartebereiche und fröhlichen Tierfiguren an den Wänden der Flure als Leitsystem sowie eine gut ausgestattete Bücherei für Kinder und Eltern prägen heute das Bild des Olgahospitals.
Um das Leid der Familien erträglicher zu machen, wurde ein würdevoll gestalteter Abschiedsraum eingerichtet. Ergänzt wurde dieser durch einen angrenzenden Raum für muslimische Waschrituale – dank der Spenden der türkischen Gemeinden. Ein Ganglabor wurde eingebaut, das Herzkatheterlabor wurde upgegradet mit einem deutlich strahlungsärmeren Gerät, ebenso die Radiologie, damit parallel mit zwei MRTs gearbeitet werden konnte.
Jedes Jahr bekommt der Vorstand der Olgäle-Stiftung in der Fachbeiratssitzung eine lange Liste der einzelnen Abteilungen überreicht, wo es auf den Stationen im Olgahospital fehlt bzw. was die Verwaltung des Klinikums auf Grund des hohen jährlichen Defizits nicht anschaffen kann. Die Fallpauschalen decken die Kosten nicht, die in allen deutschen Kinderkliniken entstehen.
Bitte helfen Sie mit, unseren oft schwerstkranken Kindern eine gesunde Zukunft zu ermöglichen!
Ja. Die Olgäle-Stiftung ist gemeinnützig anerkannt. Den Freistellungsbescheid zur Bestätigung der Gemeinnützigkeit können Sie bei Bedarf gerne einsehen.
Die Olgäle-Stiftung für das kranke Kind e.V. ist ein gemeinnütziger Verein und finanziert sich fast ausschließlich aus Spenden von Privatpersonen und Unternehmen, Unterstützung durch unsere Vereinsmitglieder sowie Einnahmen aus Benefizaktionen, z. B. von Schulen, Vereinen und anderen Initiativen.
Ergänzt wird die Finanzierung des Vereins durch Bußgeldzuweisungen und Nachlässe sowie Vermächtnisse.
Werbe- und Verwaltungsausgaben sind im Grundsatz notwendige und sinnvolle Ausgaben. Sie bewirken Spenden, sie kontrollieren die ordnungsgemäße Mittelverwendung und sie ermöglichen Rechenschaft und Transparenz. Entscheidend ist die sachliche Angemessenheit der Verwaltung. Die Ausgaben für Verwaltung und Spenderwerbung der Olgäle-Stiftung lagen z.B. im Jahr 2024 bei nur 7 % der Gesamteinnahmen.*
*Hinweis zur Einordnung:
Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), das auch die Vergabe des Spendensiegels organisiert, hält einen Anteil von bis zu 30 % der jährlichen Gesamtausgaben sowie 30 Prozent der jährlichen Sammlungseinnahmen für vertretbar.